Prachtscharte (Liatris spicata)

Prachtscharte (Liatris spicata)

Prachtscharte (Liatris spicata) Die Prachtscharte produziert viel Nektar und ist somit ein wahrer Magnet für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. Die aus Nordamerika stammende Pflanze gehört zu den Korbblütlern und lässt sich wunderbar mit dem Sonnenhut, dem Lavendel oder der Rutenhirse kombinieren. Alle Sorten haben unterschiedliche Farben und Wuchshöhen.

b>Hier ein paar Beispiele: ´Kobold´ 40 cm Wuchshöhe, violette rosa, - ´Floristan weiß´, ´Alba´, 80 cm Wuchshöhe, weiß, - ´Floristan violette´ 80 cm Wuchshöhe, fliederfarben. Die Sorte ´Silver Tips´ ist lavendelfarben und wird bis zu 1,50 m groß.

Blütentraum mit kräftigen Farben

Die runden, langen Rhizome können ab Mai ins Freiland, suchen Sie einen geschützten Standort aus, der sehr viel Licht bietet. Setzen Sie das Rhizom in ein 8 cm tiefes Loch, mit einem Abstand von ca. 15 bis 20 cm zu anderen Pflanzen. Die aufrecht wachsende Liatris bildet von Juli bis September 20 cm lange Blütentrauben. Das Besondere ist, dass sie von unten nach oben aufblühen. Auch als Schnittblume wird die ährige Prachtscharte gerne von Floristen verwendet. Für den Eigenbedarf kann die Blüte geschnitten werden, wenn die Hälfte der Blüten sich geöffnet hat. Bevor Sie die wilde Prachtscharte in die Vase stellen, schneiden Sie sie vorher schräg mit einem scharfen Messer an. Möchten Sie die Blüten trocknen, warten Sie bis alle Blüten vollständig aufgeblüht sind. Dann ist der richtige Zeitpunkt, um diese abzuschneiden und über Kopf zum Trocknen aufzuhängen. Entfernen Sie verblühte Blüten an der Gartenpflanze, je nach Witterung treiben vereinzelt noch neue Blüten nach.

Nach 5 Jahren teilen und verjüngen

Vermeiden Sie Nadelgehölze als Nachbarn, denn die herabfallenden Nadeln versauern den Boden. In der Wachstumsperiode braucht die Pflanze viel Wasser und sollte regelmäßig, ca. alle 14 Tage, mit Kompost, Hornspäne oder mit einem Flüssigdünger gedüngt werden. Ab August kann die Versorgung mit Nährstoffen gestoppt werden, denn jetzt beginnt die Ruhephase. Da die Prachtscharte winterhart ist, kann sie in der Erde verbleiben. Ihr Laub, das an Gras erinnert, kann im Herbst oder im Frühjahr auf eine Länge von 5 cm heruntergeschnitten werden. Wer die Liatris im Kübel überwintern lassen möchte, sollte das Gefäß auf Holz oder Styropor stellen und mit Vlies, Luftpolsterfolie oder Kokosmatte einwickeln. Legen Sie zum Schutz Laub oder ähnliches auf die Erde. Wenn im Frühjahr die Tage wieder wärmer werden, nehmen Sie rechtzeitig den Winterschutz ab, um Schimmelbildung zu vermeiden. Nach 5 Jahren empfiehlt es sich das Rhizom zu teilen, um die Pflanze zu verjüngen. Teilen Sie das Rhizom in einzelne Segmente und pflanzen Sie diese in die Erde. So können Sie Ihre verschiedenen Sorten vermehren.

Im Volksmund wird die Prachtscharte auch wie folgt genannt:

Wilde Prachtscharte, Ährige Prachtscharte

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