Ein Großteil der Zwiebelpflanzen ist in unseren Breitengraden den meisten Menschen als Frühblüher bekannt. Tulpen, Narzissen, Schneeglöckchen und der Krokus gehören genauso zu dieser Pflanzengruppe, wie Maiglöckchen oder auch Hyazinthen. Dabei blühen längst nicht alle Zwiebelpflanzen nur im Frühjahr. Neben den typischen Frühblühern, die als Frühlingsboten viele Gärten schon kurz nach dem Winter verschönern, gibt es auch eine Reihe Zwiebelpflanzen, die im Sommer und im Herbst zur vollen Schönheit gelangen.
Dazu gehören beispielsweise Brodiaea laxa Sm. / Triteleia tubergenii oder die bekannte Gladiole, die im Sommer ihre Hauptblütezeit haben. Herbstkrokusse und die Kleine Gartenamaryllis blühen im September bis Oktober. So lassen sich auch mit Zwiebelpflanzen fast über das ganze Jahr hinweg hübsche Akzente im Garten setzen.
Blumenzwiebeln sind pflegeleicht:
Je nach Art und Gattung können Blumenzwiebeln in der Gartenerde verbleiben oder sollten zumindest bei starken Frösten frostfrei über den Winter gebracht werden. Besonders die heimischen Frühblüher können bedenkenlos im Garten verbleiben, während Blumenzwiebeln asiatischer oder amerikanischer Herkunft während des Winters lieber trocken und frostfrei im Dunkeln überwintern sollten.
Meist machen Blumenzwiebeln keine bis wenig Umstände und sind so die ideale Pflanzengattung für den pflegeleichten Hausgarten.
Blumenzwiebeln für Drinnen und Draußen
Die Züchtungserfolge der Blumenzüchter haben die Zwiebelpflanzen auch ins Haus geholt. Klassische Zwiebelpflanzen für Drinnen sind beispielsweise die eindrucksvoll blühenden Amaryllis, für Draußen eignen sich immer Krokusse, Tulpen und Narzissen. Aber auch bei diesen Arten gibt es mittlerweile Varianten, die auch im Haus eine wunderschöne Blüte zeigen und dann problemlos ausgewildert werden können.
Beachtenswert ist in jedem Fall, dass die meisten Zwiebelpflanzen und dementsprechend auch ihre Zwiebeln leicht- bis mittelgiftig sind.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen auf dieser Informationsseite für Blumenzwiebeln!