Leucojum

LeucojumDie Sommer-Knotenblume und die Frühlingsknotenblume gehören beide zu der Pflanzengattung der Knotenblume. Der Name Knotenblume kommt von dem verdickten Fruchtknoten oberhalb der Blüte. Heimisch sind die beiden in Laubmischwäldern von Süd- bis Mitteleuropa.

Früher Nahrungslieferant für Bienen und andere Insekten

Eine der beiden Knotenblumen ist ein früher Nahrungslieferant für Bienen und andere Insekten, denn die Blütezeit der Frühlingsknotenblume (Leucojum vernum) ist von Februar bis März. Aus dem Griechischen kann man den Gattungsnamen Leucojum wie folgt übersetzen: „leukos“ = „weiß“ und „ion“ = „Veilchen“. Die Sommer-Knotenblume (Leucojum aestivum) blüht ein wenig später von ca. April bis Juni. Pflanzen Sie die Blumenzwiebeln, von September bis Dezember, ca. 10-20 cm tief und auch mit einem Abstand von 10-20 cm voneinander in die Erde. Wählen Sie einen Standort, der halbschattig bis schattig ist. Die grünen, schmalen Blätter wachsen aufrecht und ziehen sich relativ schnell nach der Blüte wieder ein. Die Blütendolden wachsen an kleinen, dünnen, zarten Stielen heran und bilden 3-5 weiße Glockenblüten mit grünen Spitzen.

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Die beiden Knotenblumen gehören zu den Amaryllisgewächsen. Beide Arten erreichen eine Wuchshöhe zwischen 10 und 30 cm. Nach dem die Blätter vergilbt und vertrocknet sind, können diese entfernt werden. Lassen Sie die Blumenzwiebeln über den Winter in der Erde, denn sie sind sehr robust und vertragen Minustemperaturen sehr gut. Die Sommer-Knotenblume und die Frühlingsknotenblume eignen sich hervorragend zum Verwildern, aber auch die Vermehrung durch Tochterzwiebeln ist ganz einfach.
Kaufen Sie Blumenzwiebeln der Knotenblumen nur im Fachhandel, denn diese Pflanzenarten stehen auf der roten Liste für gefährdete Arten und sollten nicht aus der Wildnis geklaut werden.

Im Volksmund werden die beiden Knotenblumen auch wie folgt genannt:

Märzbecher, Märzglöckchen, Großes Schneeglöckchen, Spätblühende Knotenblume, Märzenbecher

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