Die Zwiebeln der Narzissen (Osterglocken) werden bevorzugt im Herbst gepflanzt. Dann sollten auch die frischen Zwiebeln erworben werden. Die Pflanztiefe entspricht in etwa dem Zwei- bis Dreifachem der Zwiebelgröße. Der Pflanzabstand kann nach eigenem Ermessen gewählt werden, sollte jedoch nicht unter fünf Zentimetern liegen, um genügend Platz für Brutzwiebeln zu lassen. Bevorzugt werden Pflanzorte, die während des Wachstums und der Blüte feucht, aber ohne Staunässe gehalten werden können. Im Sommer sollte der Standort trocken sein.
Pflege der Narzissen:
Narzissen bedürfen keiner besonderen Pflege und sollten vor allem nicht gedüngt werden. Nach der Blüte können die Stängel bis zur Erde geschnitten werden. Das Kraut der Pflanze muss bis zum völligen Verwelken stehenbleiben, da die Zwiebel hieraus die Energie für die nächste Wachstumsperiode und die Bildung von Brutzwiebeln bezieht. Die Horste der Pflanzen können aller vier bis fünf Jahre geteilt werden. Brutzwiebeln werden jeweils im Herbst ausgegraben.
Verwendung der Narzissen:
Narzissen eignen sich hervorragend als dauerhafte Beet- und Rabattenpflanzung für das Frühjahr. Auch auf Wiesen und als Schnittblume sind Narzissen sehr beliebt. In der Vase sollten Narzissen wegen ihrer Giftigkeit nicht mit anderen Pflanzen gemischt werden.
Besonderheiten: Narzissen sind in allen Teilen giftig. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ziebelpflanzen werden sie von Wühlmäusen und anderen Fraßschädlingen gemieden. So sind auch keine besonderen Vorkehrungen gegen Wildfraß zu treffen.