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GladiolenGladiolen werden zur Gattung der Schwertliliengewächse gerechnet und können bis zu eineinhalb Meter groß werden. Damit ist die Pflanze schon recht beeindruckend. Auch einen großen Umfang können die Gladiolen erreichen, wenn sie ihre lange und schwertförmigen Blätter ausstrecken.

Gladiolen stammen eigentlich aus Afrika und Südeuropa. Vor allem im Südafrika sind wunderschöne Arten, die mit herrlichen Farben bestechen, beheimatet. In Deutschland werden Gladiolen in erster Linie als Zierblumen gezogen, es gibt jedoch auch einige wilde Bestände.

Es gibt Arten von Gladiolen, deren Blüten können im rohen Zustand oder gegart gegessen werden. Andere Arten wiederum besitzen unterirdische Pflanzenteile, die ebenfalls verzehrt werden können. Sie werden allerdings in jedem Fall gegart.

Pflege der Gladiolen

Wer Erfolg beim Ziehen von Gladiolen haben möchte, sollte sie unbedingt auf einen nährstoffreichen, lockeren und immer etwas feuchten Boden bringen. Trockenheit vertragen sie nicht gut. Wer Gladiolen schon einmal in der Vase als Schnittblume hatte, weiß, wie häufig hier Wasser nachgefüllt werden muss.


Sollen Gladiolen im Garten gedeihen, so werden sie ab Mitte April bis Anfang Juni ausgepflanzt. Zwischen den einzelnen Pflanzen sollte ein Abstand von ungefähr 15 cm bleiben, damit sich die Pflanzen ausreichend ausbreiten können. Die Blütezeit der Gladiolen liegt zwischen Juni und September, was aber von der jeweiligen Sorte abhängig ist und auch davon, wann die Pflanze ausgebracht wurde. Verwelkte Blüten können geschnitten werden, allerdings darf das Laub nicht entfernt werden. Dieses vergilbt nach und nach, wenn die Gladiole abgeblüht hat. Erst, wenn das Laub eingezogen wurde, können die Zwiebeln aus der Erde entfernt werden. So lange speichern sie immer noch Nährstoffe und Kraft für das nächste Jahr. Gladiolen sind nicht winterhart, beziehungsweise vertragen sie nur wenig Kälte. Es ist daher ratsam, die Zwiebeln tatsächlich in jedem Herbst aus dem Boden zu nehmen und im nächsten Jahr neu zu setzen.

Die Stiele der Gladiolen sind recht schwer und können leicht umfallen, vor allem, wenn starker Wind herrscht. Sie sollten angebunden werden. Besser ist es jedoch, ein Netz mit groben Maschen über das Beet zu spannen, denn damit wird gleichzeitig erreicht, dass die Gladiolen gerade wachsen.





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